Forschung
Mechanische Systemarchitektur, hämodynamische Interaktion und Biointerface-Stabilität in künstlichen Kreislaufsystemen mit Fokus auf langfristige biologische Tragfähigkeit.
Forschungsfelder
Unsere Forschung ist in drei Kernbereiche gegliedert, die technische Präzision mit biologischer Reaktion verknüpfen.
Mechanische Systemarchitektur
Künstliche Kreislaufsysteme müssen unter sich verändernden physiologischen Bedingungen stabil arbeiten. Wir analysieren strukturelle Belastbarkeit, Druckverläufe, Strömungsstabilität und mechanisches Spannungsverhalten über längere Betriebszeiträume.
Simulationsmodelle und experimentelle Prüfstände ermöglichen es, Leistungsparameter unter realitätsnahen Randbedingungen messbar zu machen.
Hämodynamische Interaktion
Blut ist kein neutrales Medium. Seine Wechselwirkung mit technischen Oberflächen prägt den Langzeiterfolg. Wir untersuchen Scherkräfte, Turbulenzschwellen, Aktivierungspotenziale und oberflächeninduzierte Reaktionen in kontrollierten Umgebungen.
Unsere hämodynamischen Modelle kombinieren Strömungssimulation mit zielgerichteten Bench-Top-Experimenten.
Biointerface-Stabilität
Mechanische Präzision allein reicht nicht aus. Langfristige biologische Verträglichkeit hängt von der Oberflächengestaltung ab. Wir analysieren Gewebe-Oberflächen-Kontakt, Materialanpassung und Stabilität über längere Zeiträume.
Standardisierte biologische Testprotokolle helfen zu verstehen, wie Schnittstellen sich bei wiederholtem Kontakt mit Blut und Gewebe verhalten.
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