Pfad 1
Hauptantrieb
Aktueller StandBLDC-Motor mit Planetenrollengewindetrieb für den vollen Hub der Hauptkammer im Normalbetrieb.
Das aktuelle Systemkonzept sieht getrennte Funktionspfade für Hauptantrieb, Notantrieb und pulmonale Unterstützung vor. Ziel der Architektur ist es, einen einzelnen mechanischen Fehler nicht automatisch in einen vollständigen Förderausfall übergehen zu lassen.
Sicherheitskonzept in Entwicklung — nichts davon ist validiert.
Funktionspfade
Pfad 1
BLDC-Motor mit Planetenrollengewindetrieb für den vollen Hub der Hauptkammer im Normalbetrieb.
Pfad 2
Eigener Motor, eigene Spindel, möglichst eigener Kraftpfad. Zielgröße ca. 60 ml Notauswurf für den Überbrückungsbetrieb.
Pfad 3
Separate Mikro-Axialpumpe außerhalb des Pumpenkörpers für den kontinuierlichen Grundfluss im Lungenkreislauf.
Fehlererkennung
Einzelsensoren können ausfallen, driften oder verschmutzen. Die Steuerung soll deshalb Druck- und Flusssignale an mehreren Stellen gegeneinander prüfen. Widersprüche — etwa steigender Druck bei fallendem Fluss oder ausbleibende Druckänderung nach einem Hub — brauchen definierte Reaktionen.
Die Fehlerarchitektur soll nicht von Normalbetrieb direkt in einen Alarmzustand springen, sondern gestuft reagieren: Leistung anpassen, auf den Notantrieb umschalten, alarmieren, in einen konservativen Betriebszustand gehen. Die genauen Stufen und Schwellen sind noch nicht festgelegt.
Prüfplanung
Abgeleitet aus den kritischen Langzeitkomponenten. Jede Reaktion muss am Prüfstand mit gezielter Fehlerinjektion nachgewiesen werden.
Redundanz ist hier ein Architekturziel. Ob ein einzelner Fehler tatsächlich abgefangen wird, zeigt erst die Fehlerinjektion am Prüfstand — bis dahin ist keine Sicherheitsaussage belegt.