Erste Membranpumpen-Konzepte Abgeschlossen
Kammer, Membran und steuerbarer Hub als Grundprinzip.
Drei Entwicklungsstränge in ihrer Reihenfolge: Gesamtsystem, Membran und Antriebe. Frühere Architekturstufen bleiben sichtbar und sind als solche gekennzeichnet.
Strang 1
Kammer, Membran und steuerbarer Hub als Grundprinzip.
Kraftübertragung auf die Membran, Klappenphasen und reproduzierbarer Hub.
Hochdruck- und Niederdruckseite als getrennte Aufgaben.
Miniaturisierte Dauerflusspumpe für den Grundfluss im Lungenkreislauf.
Modulare Zwei-Kreislauf-Architektur mit Körperkammer, Pulskammer und Dauerflusspumpe. Drei Module wurden gefertigt und ein Kreislaufprüfstand aufgebaut. Die damaligen Auslegungswerte sind durch die aktuelle Architektur ersetzt.
Zusammenführung von Kammergeometrie, Membran, Antrieb, Sensorik, Energieversorgung und Sicherheitskonzept.
Zusammenführung von CAD, Simulation, Prototypen und Dauerlaufdaten in eine weiterentwickelte Benchtop-Systemgeneration.
Strang 2
Eigenständiges, dokumentiertes F&E-Vorhaben in sechs Arbeitspaketen. Die Pakete laufen teilweise parallel.
Ermittlung von Hub-, Druck- und Bauraumanforderungen; parametrische Auslegung verschiedener Membrangeometrien.
Auswahl geeigneter Elastomere; Herstellung und Charakterisierung ein- und mehrlagiger Membranproben mit variierten Wandstärken, Rollradien und Vorspannungen.
Nichtlineare FE-Simulation mit hyperelastischen bzw. viskoelastischen Materialmodellen; lokale Hauptdehnungen, Spannungen und Biegeradien; iterative Prototypen.
Funktionstests der Prototypen und iterative Anpassung von Geometrie und Membraneinspannung.
Prüfstand mit definiertem Hub und Gegendruck sowie Zyklen-, Druck-, Temperatur- und Leckageüberwachung.
Parallele Dauerläufe bei unterschiedlichen Frequenzen; Analyse von Rissen, Kriechen, Abrieb, Materialermüdung und Schichtversagen; Abgleich mit der Simulation.
Strang 3
Erste Konzepte mit steuerbarem Linearhub.
Motor mit Gewindetrieb als früherer Favorit, konstruktiv ausgelegt.
Mehrere Antriebsprinzipien werden nach Bauraum, Wärme, Verschleiß, Regelbarkeit und Lebensdauer verglichen.
Ausgewählte Antriebe werden unter gleichen Bedingungen geprüft — gleiche Kammern, Drücke und Messmethoden.
Entscheidung nach Prüfstandsdaten, nicht nach Theorie.